Vom 25. Juli bis 28. Juli ging es für unseren Fahrer Manuel Drescher mit Fahrern aus befreundeten Vereinen mit dem Kart auf die Rundtrecken in Reinstedt (Harz Ring) und Oschersleben. Mit dabei waren Patrick Weigelt (CM Wunstorf), Daniel Göttsch und Andreas Göttsch (MC Bückeburg)

Am 25. Juli reisten alle ohne Probleme gemeinsam in Reinstedt an, nachdem sie schnell noch das erste Zelt für die Karts aufgebaut hatten, fing es allerdings ordentlich an zu regnen. Nach der Zwangspause ging es aber weiter: alle Nachtlager, für Mensch und Kart wurden aufgebaut und gemeinsam ließen sie den Abend ausklingen.

Am 26. Juli sollte es dann mit den Karts auf die Strecke gehen. Doch der Abend hinterließ bei allen seine Spuren. Bei Patrick wurde zudem direkt bei der ersten Ausfahrt der Sitz von der Kette bearbeitet. Ein Umbauen des Sitz half leider nicht, aber ein Sitz im Sitz gab die nötige Stabilität. Doch die Probleme sollten weiter gehen. Bei Manuels Wankel-Kart fiel der Bordcomputer (sogenannter Alfano) aus. Ohne ihn war ein weiterfahren nicht denkbar, da er unter anderem gewisse Temperaturen anzeigt, die dazu führen können, dass der Motor Schaden nimmt. Auch Daniel traf es. Sein gerade neu reparierter 390er Honda Motor überlebte gerade einmal acht Runden. Dann folgte ein lauter Knall und der Motor hatte keine Leistung mehr. Daniel stieg auf sein Kart mit einem Wankel-Motor um und da seine Temperaturen durchgehend im guten Bereich lagen, entschied auch Manuel sich dazu mit seinem Wankel weiter zu fahren. Beide Karts blieben bis zum Abend heile.

Am 27. Juli wollten die Jungs den letzten Tag in Reinstedt verbringen. Doch in einem Dreikampf verlor Patrick mit seinem 390er Honda auf einmal so stark an Leistung, dass es fast zu einem Zusammenstoß kam. Darauf folgten laute Geräusche aus seinem Motor. Später stellte sich heraus, dass seine Kurbelwelle in zwei Teile gebrochen war. Der Rest des Tages verlief dann ohne größere Schäden. Am Abend wurde bereits zusammengepackt, um am nächsten Tag nach Oschersleben weiter zu reisen.

Gegen 9 Uhr am 28. Juli kamen die vier dann in Oschersleben an. Patrick konnte mit einem Kart der Familie Göttsch weiterfahren. Bis zum Nachmittag sah auch bei allen vier alles gut aus. Bis bei Daniels Wankel die Schrauben der Motorhalterung brachen. Dies konnten sie aber relativ schnell wieder reparieren.  Doch kurz darauf kam auch Patrick in die Box, die Kupplung hatte es nicht überlebt und muss nun zu einem Spezialisten.

Manuel und Patrick entschieden sich am 28. Juli schon abzureisen, während die Familie Göttsch noch bis zum 29. Juli blieb. Dieser Tag verlief dann ohne weiteren Probleme.

Das Fazit der vier ist: super Gesellschaft, viel Spaß, viel Vertrauen untereinander und leider 6 Karts von denen am Ende nur noch 2 liefen. Aber im Oktober soll es wieder losgehen.